Familienleben

Top 10 Baby Produkte für die ersten Monate

 
 
Schon seit fast 20 Wochen sind wir nicht mehr nur ein Paar, sondern eine Familie.
20 Wochen, die unser Leben auf den Kopf gestellt haben. 
20 Wochen voller erster Male, neuerworbener Fähigkeiten und Erkenntnisse, in denen täglich Einfallsreichtum und Flexibilität gefragt waren und ich Tag für Tag mehr in meine neue Rolle als Mutter hineingewachsen bin.
 
Nie zuvor in meinem Leben war ich so nah am Wasser gebaut, so emotional und verletzbar. 
Und nie zuvor habe ich so viel Liebe empfunden und war so unglaublich stolz. 
 
Und nie zuvor habe ich so viele Ladungen Wäsche gewaschen wie in den letzten Monaten, bin mit Kotzflecken auf den Klamotten draußen rumgelaufen und habe völlig verzweifelt nach Schnullern gesucht.
 
Zum Glück gibt es ein paar Dinge, die uns so manchen Tag gerettet haben.
 

Vor Emmas Geburt haben wir uns unteranderem ein paar Spucktücher gekauft – hatte gehört, dass man die ganz gut für alles Mögliche gebrauchen kann. Nach Emmas Geburt habe ich noch ein paar gekauft, und dann noch ein paar, und noch ein paar und bei jeder Gelegenheit direkt noch ein paar. Es gibt Babys die spucken –  und dann gibt es Emma. Ohne Spucktücher gehen wir keine 2 Meter. Glücklicherweise gibt es mittlerweile so schöne Tücher, dass man sie locker jedem Outfit accessoiresmäßig hinzufügen kann. Sehr überzeugt haben mich die Tücher von Grünspecht, Pippi und Odenwälder. Bei Ikea hüpfen aber auch jedes Mal welche in unseren Einkaufswagen.
 
Und da, wo keine Spucktücher liegen, da liegen Einweg-Wickelunterlagen. Zum einen sind sie wirklich super für unterwegs, bei uns zu Hause sind sie aber auch ständig in Gebrauch. Egal ob im Laufgitter, auf der Couch oder auf dem Wickeltisch, bei uns findet man sie in jedem Raum. Praktisch ist, dass sie durch die beschichtete Unterseite Flüssigkeiten jeglicher Art auffangen und man nicht täglich die Krabbeldecken oder das Keilkissen waschen muss.
 
Und da wir schon bei dem Thema sind, bleiben wir doch noch ein bisschen dort. Die Spucktücher schützen uns, die Wickelunterlagen die Wohnung und für Emma gibt es Halstücher (und an ganz schlimmen Tagen langärmelige Lätzchen). Die sehen schick aus, sind gute Befestigungsmöglichkeit für Schnullerbänder und wenn Emma es schafft, im richtigen Winkel zu spucken, reicht es manchmal aus, ihr ein neues Halstuch anzuziehen und nicht jedes Mal ein komplett neues Outfit.
 
Kurz nach Emmas Geburt, machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Schnuller. Emma war und ist ein Dauernuckler und dazu noch ein sehr Wählerischer. Entweder Mamas Brust oder Kirschsauger. Doch bis wir die gefunden hatten, stapelten sich bei uns Schnuller in allen Formen und Varianten. Doch jeder wurde nach wenigen Sekunden ausgespuckt. Wir hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben, als wir ihr die CherryNip-Schnuller anboten. Zuerst dachten wir, es wäre ein Zufall, denn Emma spuckte den Schnuller nicht, wie sonst, im hohen Bogen aus. Nachdem der Schnuller nach einer halben Stunde immer noch in Emmas Mund war und sie ganz zufrieden war, haben wir direkt eine Großbestellung aufgegeben – denn mit Schnullern ist das ungefähr so wie mit Haargummis: man besitzt ganz viele, aber sie verstecken sich immer dann, wenn man welche braucht.
 
Damit uns nicht alle Schnuller abhanden gehen, mussten Schnullerbänder her. Die besten Erfahrungen haben wir mit „Rock Star Baby“ und „Elodie Details“ gemacht. Einfache Bänder, keine großen Perlen die im Weg sind und sie passen durch den Gummiring an die meisten Schnuller.
 
Ein weiteres Must-Have sind für mich Wickelbodies bzw. allgemein Oberteile mit Wickelfunktion. Wie die meisten Babys, mag Emma es gar nicht, wenn man ihr Sachen über den Kopf zieht. Mit den Wickelbodies kann man dieses Problem ganz leicht umgehen.
 
Die Spieluhr ist ein fester Bestandteil in unserem Tagesablauf, wobei wir die Melodie mittlerweile auf einen IPod gezogen haben. Schon während der Schwangerschaft haben wir die Spieluhr jeden Abend auf den Bauch gelegt und haben Emma „Schwanensee“ vorgespielt. Somit kannte sie die Melodie schon als wir ihr sie nach der Geburt, noch im Krankenhaus, vorspielten.
 
Ebenso von Anfang an, war bei uns die Windsalbe in Gebrauch. Emma hatte in den ersten 3 Monaten teilweise sehr starke Koliken. Neben Lefax hat uns die Windsalbe gute Dienste erwiesen. Und auch jetzt noch massieren wir Emma regelmäßig den Bauch mit der Salbe ein, wenn sie wieder stärkere Blähungen hat.
 
Wenn Emma gerade mal nicht schläft, trinkt oder mit uns kuschelt, dann spielt sie und erkundet die Welt indem sie sich alles in den Mund steckt. Zwei Lieblingsspielzeuge haben sich nach kurzer Zeit herauskristallisiert: Der OBall und die Rassel von DM. Den Hype um den OBall habe ich während der Schwangerschaft nicht wirklich nachvollziehen können. Mindestens 1x pro Tag habe ich ihn irgendwo auf Instagram gesehen. Den brauchen wir nicht, da war ich mir sicher. Ich bin nämlich ein großer Fan von Holzspielzeug. Zur Geburt bekamen wir dann einen dieser Bälle geschenkt. Emma war eh noch zu klein dafür, also wurde er erstmal im Kinderzimmer verstaut. Mittlerweile haben wir 3 OBälle, einen an der Babyschale, einen im Kinderwagen und einen zu Hause, denn Emma liebt diesen Ball. Störend findet sie nur, dass sie nicht den kompletten Ball in ihren Mund bekommt.
 
Der letzten Platz auf meiner Top10-Liste gehört dem Avent Flaschenwärmer für unterwegs. Ich benutze den Flaschenwärmer zwar nicht ständig, finde ihn jedoch total praktisch und bin sehr zufrieden. Je nachdem wo wir in den letzten Monaten hinfahren mussten (z.B. zur deutschen Botschaft nach Brüssel), konnte ich mich nicht mit dem Stillen in der Öffentlichkeit anfreunden. So habe ich einfach zu Hause Milch abgepumpt und gekühlt mitgenommen. Wenn Emma Hunger bekam, musste ich lediglich das gekochte Wasser aus der Thermoskanne in den Behälter umfüllen, Flasche rein, Deckel drauf und ca. 3 Minuten später ist die Milch verzehrbereit. Baby glücklich, Mama glücklich – so soll es sein. Ob sich darin auch Brei erwärmen lässt, werde ich demnächst bestimmt auch mal testen.

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