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Oh Baby – wir bekommen Nachwuchs

Nachdem es in den letzten Wochen ziemlich ruhig bei mir war, sowohl hier auf dem Blog als auch bei Instagram, möchte ich heute den Grund für meine Abwesenheit mit euch teilen:
Munchkin Nr. 2 wächst gerade in meinem Bauch heran und Emmas Zeit als Einzelkind wird im Sommer enden.

Ich bin mittlerweile in der 13. Schwangerschaftswoche angekommen und der Weg bis hier war nicht ganz einfach. Wer mir schon etwas länger folgt, der hat sicherlich mitbekommen, dass mir vor einigen Jahren mehrere Ärzte mitgeteilt haben, dass ich auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen kann. Aus diesem Grund führte unser Weg uns vor ein paar Monaten zur Kinderwunsch-Klinik, die wir im Endeffekt jedoch gar nicht brauchten. Die ganzen Tests in der Klinik ergaben, dass wir wahrscheinlich nur eine ganz kleine Unterstützung in Form von Hormonen brauchen würden, was eine große Erleichterung für uns bedeutete. Die Hormone sollten dabei helfen, meine Zyklen zu regeln und den Eisprung genau auszulösen, denn genau der fehlt bei mir. Zu dem Ergebnis der fehlenden Eisprünge waren wir auch selber schon gekommen, da die wochenlange Anwendung von Ovulationstest durchgehend negative Ergebnisse anzeigte.
Anfang November hat mein Körper dann jedoch scheinbar im Alleingang ein kleines Wunder vollbracht, und hat uns eine Schwangerschaft ganz ohne medikamentöse Hilfe geschenkt.

Die Hormone für die Behandlung waren schon alle besorgt und mit der Klinik hatten wir vereinbart, dass wir es ab Anfang des Jahres 6 Zyklen mit dieser Medikation ausprobieren würden. Nie hätten wir damit gerechnet, dass es genau in den Wochen bis zum Start der Behandlung auf natürlichem Weg klappen würde. Immerhin war die Zeit auch relativ stressig. Mitte September habe ich wieder begonnen an 3 Nachmittagen pro Woche zu arbeiten und im November bin ich wieder in die Kita gewechselt, in der ich schon bis zur letzten Schwangerschaft gearbeitet habe. Gleichzeitig haben wir Emma wieder im Kindergarten abgemeldet und ich saß an der Hausarbeit für das vorletzte Semester meiner Ausbildung zur Gesundheitsberaterin. Kurz gesagt, Verschnaufspausen gab es für mich keine. Deswegen ist es, wie auch schon damals mit Emma, wirklich ein Wunder für uns.

Und wie ist es mir in den letzten Wochen ergangen?

Übelkeit, Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Übelkeit, Schmerzen und Übelkeit beschreiben die letzten Wochen ziemlich gut. Genau am ersten Tag der 7. Schwangerschaftswoche ging es mit der Übelkeit los. Und wie auch vor 4 Jahren hält die Übelkeit 24 Stunden am Tag an. Dazu kommt eine bleiernde Müdigkeit, die ich in der ersten Schwangerschaft in dieser Form nicht erlebt habe. Beim ersten Ultraschall teilte meine Frauenärztin mir zudem mit, dass ich eine stark retroflektierte Gebärmutter habe, was auch die Erklärung für meine starken Unterleibs-Schmerzen zu sein scheint. Ansonsten schmerzen meine Brüste, mir wird ständig schwarz vor Augen und ich muss jede Nacht mindestens 3x zur Toilette.
Momentan habe ich noch die Hoffnung, dass die Übelkeit in den nächsten Wochen zumindest ein bisschen weniger wird und sich mit der Aufrichtung der Gebärmutter auch die Schmerzen verabschieden aber es besteht natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass mich beides wieder bis zum Ende der Schwangerschaft begleiten wird.
Es bleibt also auf jeden Fall spannend.

Neben den ganzen Beschwerden nimmt aber auch die Freude auf dieses kleine Menschlein einen großen Raum ein. Auch wenn ich es schon ein Mal erlebt habe, so bin ich doch wieder fasziniert davon, dass unser Baby Zentimeter für Zentimeter in meinem Bauch heranwächst. Ich kann es schon jetzt kaum erwarten, dass mein Bauch anfängt zu wachsen und ich in ein paar Wochen wieder diese einzigartigen Bewegungen unseres Kindes spüren werde. Ganz besonders gespannt bin ich jedoch auf Emmas Reaktion, wenn sie erfährt, dass sie bald eine große Schwester wird. Und auf ihre Reaktion, wenn sie irgendwann die Bewegungen ihrer Schwester oder ihres Bruders in meinem Bauch sehen und fühlen kann. Und vor allem bin ich gespannt auf den Moment, in dem ich unsere beiden Kinder zum ersten Mal gemeinsam sehen werde.

 Schon vor 1,5 Jahren habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich in der zweiten Schwangerschaft und beim zweiten Kind anders machen möchte. Die ersten zwei Punkte habe ich tatsächlich auch schon umgesetzt: ich habe mich bereits im Geburtshaus angemeldet und habe dadurch gleichzeitig auch schon meine Hebammen für die Vorsorge, für die Geburt und für die Nachsorge gefunden.
Diese ersten Schritte geben mir das Gefühl, dass diese Schwangerschaft wirklich anders bzw. positiver verlaufen wird als meine erste Schwangerschaft. Das erleichtert mich sehr, denn neben einem gesunden Kind wünsche ich mich nichts mehr, als dass meine zweite Schwangerschaft nicht wieder so dramatisch verläuft und ich sie zwischendurch vielleicht sogar genießen kann.

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5 Comments

  • Reply
    Franzi
    17. Januar 2018 at 13:34

    So schöne Nachrichten und was für ein Wunder! Meinen herzlichsten Glückwunsch, ganz viel Liebe und eine schöne Schwangerschaft. Und natürlich hoffentlich ganz bald „Übelkeit ade“

  • Reply
    Catha
    17. Januar 2018 at 13:56

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft – und zur Anmeldung im Geburtshaus 😉
    Ich wünsche Dir sehr, dass Deine 2. Schwangerschaft am besten ab heute eine ganz herrliche wird!

  • Reply
    Lea
    18. Januar 2018 at 8:34

    Oh wie herrlich, was habe ich Gänsehaut gehabt als ich deinen Post las! Ich wünsche Dir alles, alles Liebe und werde gebannt mitfiebern, was du uns berichten magst.

    Herzlichste Grüße

    Lea

  • Reply
    Fräulein Rucksack
    18. Januar 2018 at 14:49

    Wow, was für eine schöne Geschichte! (Ich meine natürlich das Wunder, nicht die Beschwerden! ;o)

    Und süß Deine Spannung auf beide Kinder zusammen, ich glaube daran hatte ich während der Schwangerschaft gar nicht gedacht, aber es ist echt einer DER Momente im Familienleben.

    Alles Liebe!

    Ann-Kathrin.

  • Reply
    Anna
    28. Januar 2018 at 18:01

    Hach, meine Liebe. Erst jetzt bin ich zum Lesen gekommen. Aber auch hier nochmal alles Liebe und Gute für euch. Nachdem ich jetzt eure Geschichte und die der Vergangenheit gelesen hab, ist es ja irgendwie noch schöner, dass es alles so wunderbar auf natürliche Weise geklappt hat! Doof nur, dass du so sehr mit Übelkeit zu kämpfen hast – ich hoffe, das legt sich schnell wieder!

    Also alles Gute für die kommende Zeit und fühl dich gedrück!

    Liebe Grüße
    Anna

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