Familienleben Gedankenwelt Mama-Gedanken

Ein ehrlicher Rückblick: 1 Jahr Emma & 1 Jahr Mama

Wenn ich daran denke, dass das Jahr bald zu Ende geht und der Januar bevorsteht, dann werde ich ein bisschen sentimental. Letztes Jahr haben wir Silvester im Kreissaal verbracht und genau 2 Stunden nach dem Jahreswechsel waren wir nach einer anstrengenden und komplikationsreichen Geburt endlich zu dritt.

Unser Leben als Familie konnte beginnen.
 
 
 Auch wenn es mir immer noch nicht so leicht fällt es zuzugeben, die erste Zeit als Familie war doch schwerer als erwartet. Mir ging es körperlich sehr schlecht und als aus dem Babyblues eine Wochenbettdepression wurde, bin ich sehr oft an meine Grenzen gestoßen.

Auch für Emma hätte der Start ins Leben positiver beginnen können. Durch die Problematiken während der Geburt hatte sie das Kiss-Syndrom und musste einige Male vom Osteopathen behandelt werden, um ihre Blockaden zu lösen.
Schon sehr früh haben wir gemerkt, dass wir eine sehr sensible und feinfühlige Tochter haben – da kommt sie wohl ganz nach mir. Die Tage, an denen wir mit ihr unterwegs waren oder Besuch hatten, endeten für uns mit noch mehr Tränen als denen, die sowieso schon jeden Tag von morgens bis abends flossen.
Was genau die Gründe waren, aus denen Emma so viel weinte, und allen schnell klar wurde, dass Emma zu den „Schreikindern“ gehörte, werden wir wohl nie erfahren. Ich denke, dass ihr die Umstellung von ihrem warmen, engen, dunklen und geborgenen Zuhause in die laute, hektische und helle Welt einfach zu viel war. Und das Kiss-Syndrom, die Koliken und ihre sensible Art haben es wahrscheinlich noch verschlimmert.
  Die ersten 3 Monate hat Emma mehr oder weniger auf meinem Arm verbracht. Und wenn sie nicht auf meinem Arm war, dann hat ihr Papa sie getragen. Jegliche Pläne die wir hatten, haben wir über Bord geworfen. Stattdessen haben wir einfach versucht Emmas Bedürfnissen nachzukommen. Ihrem Bedürfnis nach Wärme und Körpernähe, ihrem Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit und auch ihrem Bedürfnis nach Ruhe. Was für uns selbstverständlich war, kam bei anderen nicht immer gut an. Bis heute wünsche ich mir von einigen Mitmenschen mehr Verständnis und die Fähigkeit, unsere Tochter als die Person zu sehen die sie ist, und nicht von anderen Babys und Kindern Rückschlüsse über Emma zu ziehen. Hat nicht jedes Kind ein Recht darauf einzigartig zu sein?! Und kann man nicht einfach darauf vertrauen, dass eine Mutter instinktiv spürt, was ihr eigenes Baby braucht? Mein Instinkt, der schon bald mein Wegweiser wurde, und mir oft andere Signale gegeben hat als mein Kopf oder mein Verstand, war von Anfang an meine größte Hilfe.
Die ersten Wochen vergingen unglaublich schnell und schon bald war Emma 3 Monate alt.
Die Abende wurden langsam ruhiger, auch wenn Emma immer noch viel weinte. Ihre kleine Persönlichkeit wurde immer deutlicher und jeder noch so winzige Meilenstein hat mich mit Stolz erfüllt. Die ersten Male, in denen sie mich richtig angeschaut hat. Das erste zarte Lächeln auf ihren Lippen. Das erste Plappern und vor Freude glucksen. Oder auch der Moment in dem Emma zum ersten Mal ihr Köpfchen gehoben hat.
Ich war sehr froh und erleichtert, als es nach der schwierigen und anstrengenden Anfangszeit ein bisschen bergauf ging. Doch das wochenlange an die Grenzen stoßen, der Schlafmangel, die einseitige Körperbelastung und der fehlende Ausgleich, hatten ordentliche Spuren hinterlassen. Ich liebte meine neue Rolle als Mutter über alles und konnte mir ein anderes Leben auch gar nicht mehr vorstellen. Doch immer wieder merkte ich, dass auch ich Bedürfnisse habe, die gestillt werden wollten. Die Zeit war also gekommen, mich auch wieder mehr um mich selber zu kümmern.
Ich wollte den Teufelskreis von Anspannung – Verspannung – Schmerzen – Stress – noch mehr Anspannung den Kampf ansagen. Glaubt mir, das war viel schwerer als gedacht, wenn man ein Baby hat, das einen durchgehend braucht. Ich habe angefangen mir kleine Auszeiten zu gönnen: 30 Minuten ganz alleine baden, mich mal wieder an die Nähmaschine setzen oder ein paar Seiten in einem Buch lesen. Ein paarMal ist meine Mutter mit Emma spazieren gegangen, damit ich ein bisschen Zeit für mich haben konnte. Anfangs war es richtig ungewohnt, nicht mit Emma im selben Raum zu sein, doch mit der Zeit, und vor allem mit der Gewissheit dass es Emma gut geht, wurde es einfacher. Und meine „Alleine-Zeit“ tat mir sehr gut.Doch wer Kinder hat, der weiß, dass es nicht lange dauert, bis die nächste Hürde gemeistert werden will.
Während Emma sich in den ersten 3 Monaten im Kinderwagen und in der Babyschale pudelwohl gefühlt hat und dort auch meistens schnell eingeschlafen ist, fing sie nun an sich gegen beides mit lautem Schreien zu wehren. Das hat sich leider auch bis heute nicht mehr zum Positiven verändert. Doch etwas Schönes hat auch diese Veränderung mit sich gebracht: Emma gefiel es plötzlich sehr gut von mir im Bondolino getragen zu werden. Und auch ich habe es unglaublich genossen, und genieße es auch jetzt noch, unterwegs Emmas Ruhepol zu sein. Es erfüllt mich mit so viel Liebe und Zufriedenheit wenn ich Emma trage und spüren kann, wie sie immer ruhiger und entspannter wird, sich fallen lassen kann und die Welt aus dem sicheren Hafen heraus beobachten kann.
In den darauffolgenden Wochen standen wieder einige erste Male an. An meinem ersten Muttertag, Emma war gerade 4 Monate und ein paar Tage alt, hat sie sich zum ersten Mal vom Rücken auf den Bauch gedreht und ganz bewusst ihre Füße festgehalten. Zur selben Zeit fing sie auch an, sich mit verschiedenen Gegenständen zu beschäftigen und diese fleißig mit dem Mund zu erkunden.
Auch die erste Erkältung mit leichtem Fieber stand zu dem Zeitpunkt an. Die hat sie tagsüber recht gut weggesteckt, doch nachts brauchte sie mich dafür verständlicherweise noch mehr als sonst.
Unser erster Zwei-Tages-Trip zu meinem leiblichen Vater und meiner leiblichen Oma war für uns alle ganz schön aufregend und die Autofahrten waren ein Graus. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis, welches ich wohl nie vergessen werde.
Der Sommer fing langsam an und bei uns kehrte ein lang ersehnter Rythmus ein. Seit wir wirklich einen Rythmus haben, weiß ich, wie wichtig er vor allem für Emma und für mich ist, und wieviel Sicherheit er uns gibt. Alle paar Wochen ändert sich der Rythmus zwar und wir passen ihn wieder den aktuellen Gegenbenheiten an, doch das Grundgerüst bleibt das Gleiche.
Nach 5-6 Monaten hatte ich endlich das Gefühl angekommen zu sein. Angekommen in dem Familienleben, wie ich es mir früher ausgemalt habe.
Und auch Emma schien den langen und schwierigen Weg nun langsam hinter sich zu lassen. Das Weinen wurde viel weniger und das Lachen stattdessen viel mehr.
Als Emma ein halbes Jahr alt war standen wieder einige Veränderungen an. Die Babyschale vom Kinderwagen wurde entfernt und Emma gehört nun zu den „Großen“, die im Sportsitz sitzen liegen können.
Da Emma immer mehr Interesse an unserem Essen zeigte, fingen wir mit der Beikost an. Das war für uns beide ein großer Schritt, hatte ich sie doch in den letzten 6 Monaten voll gestillt. Da Emma von Anfang an mit ihrer Verdauung zu kämpfen hatte, sind wir es mit der Beikost jedoch relativ langsam angegangen.
 Und was wäre der Sommer ohne Urlaub? Das haben wir uns auch gedacht und sind im Juli in unseren ersten Familienurlaub nach Holland aufgebrochen. Wir hatten eine tolle Zeit und haben ein paar sehr schöne Ausflüge vor Ort machen können. Es tat uns allen richtig gut uns die frische Meerbrise um die Beine wehen zu lassen. Emma hat, während wir in Holland waren, gelernt, wie sie sich vom Rücken wieder auf den Bauch drehen kann und hat angefangen sich auf alle Viere hochzustemmen. Einige Tage später fing Emma an die Wohnung im Rückwärtsgang zu erobern. Auch das Plappern wurde immer mehr und wenn wir mit ihr Quatsch gemacht haben, konnte sie plötzlich richtig lange und herzhaft lachen.
Sowohl für Emma als auch für mich ging es stetig bergauf. Emma schien plötzlich viel ausgeglichener und fröhlicher zu sein. Und als wäre das mein Startschuss gewesen, ging es auch mir direkt besser.
Mit gerade mal 7 Monaten hatte Emma es plötzlich ganz eilig. Nach nur 3 Tagen, in denen sie vorwärts gerobbt ist, fing sie an zu krabbeln. Und in was für einem Tempo. Wir waren begeistert – unsere Katzen eher weniger. Man konnte Emma förmlich ansehen wie sie durch die neu erlernte Fähigkeit, sich selber fortzubewegen, aufblühte.
Emmas erster Zahn, den wir aufgrund der unruhigen Nächte schon viel früher erwartet hatten, kam als sie 7,5 Monate alt war und der zweite Zahn folgte ein paar Tage später.
Und zur selben Zeit fing Emma an, sich langsam an den Möbeln hochzuziehen.
Das Beistellbett verabschiedeten wir dementsprechend und das große Gitterbett fand seinen Platz neben unserem Bett. Emma hat die Umstellung ohne Probleme mitgemacht. Nachts durfte sie aber weiterhin nach dem ersten Stillen zu uns ins Bett, denn in unserer Mitte hat sie schon immer am besten geschlafen.
 Die Zeit rannte gefühlt immer schneller, denn wie aus dem Nichts war Emma schon 8 Monate alt.
Ihre Vorliebe für Action kam immer mehr zum Vorschein. Emma wurde nach und nach immer mehr zum Wirbelwind und je wilder es zuging, desto fröhlicher wurde sie.
Neben dem Brei gab es nun auch ein wenig Fingerfood, welches Emma mit viel Begeisterung zu sich nahm.
Als Emma ungefähr 8,5 Monate alt war, wurde sie zum ersten Mal richtig krank. Nach ihrem Mittagsschlaf hatte sie plötzlich 40 Grad Fieber und war dadurch wie verwandelt. Die Erinnerungen an die schwere Anfangszeit, an die wir schon lange nicht mehr gedacht hatten, kamen wieder zum Vorschein, während Emma sich stundenlang nicht beruhigen ließ und irgendwann auch bei mir die Tränen liefen.
Nachdem sie nach ein paar Tagen wieder auf den Beinen war, pendelte sich ein neuer Rythmus ein. Statt 3 sehr kurzen Schläfchen tagsüber, fing sie an mittags länger zu schlafen und lies dafür das dritte Schläfchen wegfallen.
Kurz bevor Emma 9 Monate alt wurde, hat sie es geschafft sich selber hinzusetzen. Sitzen konnte sie zwar schon länger, doch hatte sie bis zu dem Zeitpunkt kein Interesse daran, sich von selbst hinzusetzen. Seit sie es zum ersten Mal geschafft hat, spielt sie nur noch im Sitzen und sieht dabei unglaublich glücklich aus.
Das Sitzen brachte auch direkt die nächste große Veränderung mit sich. Emma fing an, sich morgens richtig toll selbst zu beschäftigen. Während ich mich um den Haushalt kümmern konnte, saß sie jeden Morgen ganz zufrieden in ihrem Laufstall und hat ihre Spielsachen erkundet.
Die Zähne Nr. 3, 4 & 5 ließen nicht lange auf sich warten und bescherten uns sehr unruhige und tränenreiche Nächte. Das hat Emma aber nicht daran gehindert jeden Tag aufs Neue mit ansteckender guter Laune aufzuwachen.
Und dann kam der nächste Entwicklungsschub der dazu führte, dass Emma sich komplett auf mich fixierte und von ihrem Papa plötzlich nicht mehr viel wissen wollte. Die Nächte waren für mich meistens zwischen 4-5 Uhr vorbei, selbst wenn Emma nochmal einschlafen konnte. Ich stand einfach so unter Strom, dass ich nachts nicht richtig abschalten konnte.
Der Entwicklungsschub brachte aber noch ganz andere Sachen mit, denn von jetzt auf gleich fing Emma an zu laufen. Egal ob mit Wäschekorb, Stuhl oder Motorikbogen, Emma lief munter drauf los und erkundete die Wohnung auf zwei Beinen.
Die Tage im Herbst haben wir am liebsten auf diversen Spielplätzen in der Umgebung verbracht. Emma hat ihre Vorliebe für Sandkästen entdeckt und sie hatte unglaublich viel Spaß dabei ganz frei, ohne jegliche Hindernisse, über die Wiesen krabbeln zu können.
Mitte November kam dann wie aus dem Nichts der schlimmste Tag meines Lebens – zumindest fühlte es sich für einige Stunden so an. Emma hatte bei uns zu Hause einen Unfall. Nie zuvor habe ich mich so hilflos und machtlos gefühlt. Nachdem sowohl der belgische als auch der deutsche Notarzt bei uns waren ging es mit Blaulicht und Sirene ins Uniklinikum. Wieviele Schutzengel wir an diesem Tag hatten? Es müssen Tausende gewesen sein. 48 Stunden mussten wir zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, dann durften wir wieder nach Hause. So kam es, dass Emma ihre erste St. Martins-Feier im Krankenhaus feierte.
Ich brauchte einige Tage um die Geschehnisse einigermaßen zu verarbeiten und die Bilder nicht mehr alle paar Minuten vor meinen Augen zu sehen. Emma hat den Unfall von uns dreien am besten weggesteckt. Am schlimmsten schienen für sie all die fremden Ärzte zu sein, die sie alle 2 Stunden untersucht haben.
Kaum waren wir wieder zu Hause hat Emma sich zum ersten Mal freihändig hingestellt. Es waren nur wenige Sekunden, doch eins habe ich seit Emmas Geburt verinnerlicht: nur wenige schöne Sekunden können einen doof gestarteten Tag zu einem der schönsten Tagen überhaupt verwandeln.
Und da bei Emma in den vergangenen Monaten auch immer mehrere Veränderungen zur gleichen Zeit stattfanden, hat Emma entschieden, nur noch einen Mittagsschlaf halten zu wollen.
Nun ist November und Emma ist heute 11 Monate und 16 Tage alt.
Mit ihren mittlerweile 8 Zähnen möchte sie langsam alleine essen und liebt es neue Lebensmittel zu probieren. 3 Mahlzeiten sind schon durch Brei und Fingerfood ersetzt, die restlichen Mahlzeiten stille ich sie weiterhin.
Sie liebt es an meiner Hand durch die Gegend zu laufen während ihre großen Augen strahlen und man ihr ansehen kann, wie stolz sie auf sich selber ist.
Ihr Charakter hat sich immer weiter ausgebildet. Sie hat einen sehr starken Willen, weiß genau was sie möchte und kann richtig sauer werden, wenn etwas nicht so klappt, wie sie es sich vorstellt.
Ihre Gestiken und Mimiken lassen sie oftmals schon viel größer und älter wirken und wenn sie uns was erzählt, betont sie ihr Geplapper passend zur jeweiligen Situation.
 Sie ist unglaublich neugierig, braucht in neuen Situationen aber weiterhin viel Halt und Körperkontakt um sich wohlzufühlen.
Sie mag es überhaupt nicht, wenn andere Personen sie einfach anfassen oder auf den Arm nehmen. Sie möchte selber entscheiden, von wem sie sich hochheben lässt und von wem eben auch nicht. Das gefällt zwar nicht Allen, doch finde ich es sehr wichtig, ihre Grenzen zu respektieren.
Sie versteht schon ganz viel und kann einfache Anweisungen umsetzen. Sie kann sich den Anweisungen aber auch widersetzen. Dann krabbelt sie meistens in rasantem Tempo davon und fängt an zu lachen, wenn wir hinter ihr her laufen.
Sie ist manchmal sehr stürmisch und hektisch und sie hat eine Menge Energie und Temperament.

Zusammenfassend gesagt: Emma ist einfach perfekt, genauso wie sie ist.

 
Und ich? Ich bin einfach unglaublich stolz Emma meine Tochter nennen zu dürfen und ein Leben lang ihrer Mutter sein zu können. Mein Leben hat durch Emma eine ganz neue Bedeutung bekommen und ist wesentlich wertvoller geworden. Ich verliebe mich jeden Tag aufs Neue in sie und kann es manchmal gar nicht fassen, was für ein Glück ich habe.
Wir haben immer noch schwierige und anstrengende Tage oder Phasen und ich gerate auch jetzt noch in manchen Sitautionen an meine Grenzen. Doch mittlerweile weiß ich, dass wir gemeinsam alles schaffen werden und uns die schwierigen Momente noch stärker verbinden.
Ich bin nicht mehr der selbe Mensch der ich vor Emmas Geburt war – und der möchte ich auch gar nicht mehr sein. Ich finde es immer noch sehr wichtig auch an mich zu denken und mir Gutes zu tun, doch meine Interessen und Vorlieben sind einfach nicht mehr die Gleichen.
In den ersten Wochen nach Emmas Geburt, habe ich mir manchmal gewünscht, einfach wieder Ann-Kathrin sein zu können und selber über mein Leben bestimmen zu können.
Jetzt weiß ich, ich bin immer noch Ann-Kathrin! Ann-Kathrin, Emmas Mutter, die zwar gerne mal wieder eine Nacht durchschlafen würde und Lust auf Urlaub hat, die aber nicht eine einzige 8-Stunden Nacht gegen einen Moment ohne ihre mittlerweile schon ganz schön große Tochter tauschen würde.
Und wenn mich jemand fragen würde, ob ich es nicht besser gefunden hätte, wenn unser erstes Jahr anders verlaufen wäre, dem kann ich nur antworten: „Nein“.
Natürlich wäre es sehr schön gewesen, wenn alles von Anfang an super geklappt hätte, ich körperlich und psychisch immer wohlauf gewesen wäre, Emma keine Anpassungsschwierigkeiten gehabt hätte und sie Autofahren und im Kinderwagen sitzen toll finden würde.
Doch dann wären wir heute nicht die Menschen die wird sind.
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Mehr zu Emmas Beikost-Start könnt ihr hier nachlesen.
Die Meilenstein-Karten zum Ausdrucken könnt ihr hier runterladen.
Mehr zu unserem ersten Familienurlaub findet ihr hier.
Hier habe ich 10 Tipps für das erste Jahr als Mama zusammengefasst.
Und hier stelle ich euch 5 einfache Tipps zum Abschalten in stressigen Zeiten vor.

 

 
 

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14 Comments

  • Reply
    Wiebke
    17. Dezember 2015 at 9:26

    Oh die ersten sechs Monate klingen auch etwas nach meinem "Wölkchen". Schön zu lesen (auch wenn man es keinem wünscht), dass auch andere Mütter mit ihren idealen Vorstellungen an der Realität zu knabbern haben 😉 Ging mir genauso. Ich hoffe die Zukunft bringt dafür umso schönere Zeiten!
    LG Wiebke

  • Reply
    Nätty
    17. Dezember 2015 at 11:56

    Bei uns war es genauso. Ich war echt nicht darauf vorbereitet und irgendwie gab es in meinem Bekanntenkreis auch keine Mütter, mit denselben Erfahrungen. Daher habe ich lange gedacht, ich würde etwas falsch machen .. Darum würde meine Kleine soviel schreien und sich nie ablegen lassen. Ich bin sehr froh, dass man heutzutage im Netz Mütter finden kann, die ihre Erfahrungen teilen und man nicht so allein ist. Und man auch weiß, dass man nichts flasch macht. Oft fühlte ich mich missverstanden und belächelt, wenn ich darüber zu klagen wagte, wie anstrengend der Alltag mit Baby für mich war. Dein Text ist echt toll. Ich hoffe Mütter, die das auch durchmachen finden deinen Bericht. Der wird ihnen guttun 🙂 Mir hätte er vor 15 Monaten sehr geholfen! Und auch heute bin ich froh über ähnliche Erfahrungen lesen zu können. Danke dafür 🙂 Heute ist es einfach vieeel entspannter mit meiner Kleinen. Und nun höre ich oft die Klagen der Mütter mit den ruhigen Kindern, dass ihre Kleinen jetzt wo sie mobiler sind, so anstrengend sind. Für mich ist das kein Vergleich. Die Babyzeit war immer noch der der anstrengendste Part 😉 LG, Nätty

  • Reply
    Katharina
    17. Dezember 2015 at 19:41

    Ach ja, wie die Zeit vergeht…! Mein Sohnemann wird in ein paar Tagen ein Jahr alt und mir geht es wie Dir – ich musste in der letzten Zeit häufig über das vergangene Jahr und meine Erfahrungen als nachdenken (hast Du ja vielleicht schon gelesen… ;)).

    Auch ich fand den Anfang sehr anstrengend. Am meisten machte mir zu schaffen, mich als Person wiederzufinden. Nach der Geburt war ich nicht mehr die Katharina, die ich kannte, aber ich hatte auch noch nicht in meine neue Mama-Katharina-Identität gefunden…

    Schön, dass Du Deine Erfahrungen teilst!

    LG Katharina

  • Reply
    Lara
    17. Dezember 2015 at 19:55

    Ein aufregendes Jahr liegt zurück und gut habt ihr es zusammen gemeistert! 🙂 Eins habe ich gelernt im ersten Jahr mit Kind, man muss mehr egoistisch sein, wenn das Baby zBsp nicht unterwegs schläft etc oder zu einem bestimmten Zeitpunkt, dann müssen sich andere eben danach richten. Also Termine fallen aus oder werden für uns passend gelegt. Das verstehen viele (mit oder ohne Kind) leider nicht, also nicht ärgern, ihr seid nicht alleine. 🙂

    Wir hatten auch ab Monat 3 den Kinderwagen fast komplett stehen für gut 3-4 Monate. Und ich habe mich immer gefragt, wie das die anderen machen… Also auch da bist du nicht alleine. 😉

    Genießt noch die letzte Babyzeit bis es ins Kleinkindalter geht. 🙂

  • Reply
    Hélianthe von WasmachtHeli com
    20. Dezember 2015 at 12:50

    Ganz viel Neues, sowohl positiv als auch anstrengend ist da passiert.
    Ich habe Deine Eindrücke sehr gern gelesen. Es gibt, glaube ich, nie nur Plan A. Man groovt sich so ein. 🙂
    Ich finde schön, dass Du auch Alleinzeit hast. Das ist wichtig, auch, wenn es komisch ist, dass das Kind mal bei jemand anderem ist.

  • Reply
    Munchkins Happy Place
    20. Dezember 2015 at 21:18

    Oh ja, meine Vorstellungen musste ich wirklich der Realität anpassen. Und das obwohl ich dachte als Erzieherin realisierbare Vorstellungen zu haben 🙂
    LG

  • Reply
    Munchkins Happy Place
    20. Dezember 2015 at 21:26

    Vielen Dank für deine lieben Worte. Es kostet mich tatsächlich jedes Mal Überwindung zu erzählen, dass nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte oder wie es scheinbar bei "allen" anderen läuft.
    Auch ich habe mich anfangs oft gefragt, ob es meine Schuld ist, dass Emma so viel weint oder nicht gerne bei Fremden" auf dem Arm ist. Ich musste mir immer wieder bewusst machen, dass jeder Mensch einen eigenen Charakter hat, unterschiedliche Vorlieben oder auch unterschiedliche Grenzen – und so ist es schon bei den Allerkleinsten.
    Ich glaube dass Emma viel zufriedener sein wird wenn sie laufen kann. Momentan stört es sie nämlich sehr, dass es noch nicht so klappt, wie sie es gerne möchte. Vielleicht machen wir ja dann die gleichen Erfahrungen wie ihr und es wird tatsächlich ein wenig entspannter.
    LG

  • Reply
    Munchkins Happy Place
    20. Dezember 2015 at 21:27

    Deinen Artikel habe ich tatsächlich schon gelesen und konnte die ganze Zeit nur nicken. Man muss sich wirklich wieder neu finden und alles der neuen Situation anpassen – und das braucht seine Zeit.
    LG

  • Reply
    Munchkins Happy Place
    20. Dezember 2015 at 21:33

    Vielen Dank für deine Worte. Ich freue mich immer sehr zu hören, dass es anderen auch so geht wie uns. Wenn ich durch die Stadt gehe kommt es mir oft so vor, als wären alle anderen Babys tiefenentspannt in ihrem Kinderwagen und Emma ist die Einzige, die es kaum erwarten kann, dass wir sie wieder raus nehmen.
    Und du hast Recht, viele zeigen nur sehr wenig Verständnis, wenn man sich nach seinem Baby richtet und deswegen vielleicht eine Feier früher verlässt oder später kommt. Ich hatte so oft das Gefühl, mich durch die Erwartungen der anderen viel zu sehr unter Druck zu setzen und muss mir einfach immer wieder sagen, dass Emma vorgeht.
    LG

  • Reply
    Munchkins Happy Place
    20. Dezember 2015 at 21:39

    Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich habe im letzten Jahr die Erfahrung gemacht, dass man zwar Pläne machen kann aber sie mir großer Wahrscheinlichkeit immer wieder über den Haufen geworfen werden und man eigentlich Tag für Tag schaut, wie es weitergeht und was gerade passend ist. Langweilig wird einem so auf jeden Fall nicht 🙂
    Wieder mehr an mich zu denken hat eine ganze Weile gedauert. In meinem Kopf war immer der Gedanke, dass ich als Mutter immer für meine Tochter da sein muss. Die Augen geöffnet hat mir der Satz "Eine gute Mutter ist eine Mutter, die auch gut für sich sorgt". Da ich aber wirklich nicht gerne von Emma getrennt bin, nehme ich mir am liebsten zu Hause Auszeiten. Gerade habe ich ein bisschen Yoga gemacht, während ich meine Tochter im Nebenzimmer mit ihrem Papa spielen gehört habe. Denn am besten abschalten kann ich, wenn ich weiß, dass es Emma gut geht.
    Liebe Grüße

  • Reply
    Natalie Hoffmann
    20. Dezember 2015 at 23:45

    Ich drück euch die Daumen, dass es so ist. Aber ich kann es mir sehr gut vorstellen. Emma scheint auch sehr ehrgeizig zu sein und unzufrieden, wenn sie nicht allein das hinbekommt, was sie gern möchte. Genau wie bei unserer Eva 🙂 Ganz bestimmt wird Emma zufriedener wenn sie laufen kann (bis du ihr dann verbieten musst überall hinzulaufen, wo sie hinlaufen will ;D ) Da sind solche willensstarken Kinder natürlich auch not amused 😉 Ich werde auf jeden Fall deinen Blog verfolgen, um zu sehen, wie es bei euch weitergeht! LG

  • Reply
    Anna
    21. Dezember 2015 at 15:10

    Post, Banner Anforderung

    Hallo ,
    Wir suchen für Bloggers mit einen einzigartigen Geschmack wie Sie, um eine kooperative Geschäftsbeziehung aufzubauen. Mariakommunion spezialisiert in Kommunionkleider. Wir hätten gern wenn Sie für uns ein Post schreiben und uns ein Banner geben könnten. Wenn Sie interessiert sind kontaktieren Sie uns an mariakommunionmarketing@yahoo.com (Wir werden Ihnen die Details schicken).

    Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

  • Reply
    (M)Ein Leben als hochsensible Mama - Munchkins Happy Place
    9. Februar 2017 at 14:32

    […] Male habe ich mich auf Instagram und auch hier auf dem Blog dazu geäußert. Ich habe euch einen ehrlichen Rückblick in mein erstes Jahr als Mama gegeben, habe euch von meiner Wochenbettdepression erzählt und auch geschildert, wie schnell Emma […]

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    Wochenbettdepression - verraten von den eigenen Gefühlen - Munchkins Happy Place
    7. Mai 2017 at 22:49

    […] und gut überlegen, was ich zu diesem Thema schreiben könnte und auch wollte. Sowohl hier als auch hier habe ich schon von meinen Erfahrungen berichtet, dass die Realität oft anders aussieht, als man es […]

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