Ernährung Gesundheit

3 Liter Wasser Challenge

Drei Liter Wasser pro Tag – 30 Tage lang
 
Was für andere vielleicht ganz normal ist, ist für mich eine riesige Herausforderung. 
Vor meiner Schwangerschaft habe ich an den meisten Tagen nicht mal 1 Liter getrunken. Das ist natürlich viel zu wenig und kann dem Körper schaden. Nicht ohne Grund kann der menschliche Körper eine ganze Weile ohne Essen auskommen, ohne Trinken allerdings nur wenige Tage. 
 

 
Wer zu wenig trinkt läuft Gefahr einen Flüssigkeitsmangel zu erleiden. Vor allem bei den wärmeren Temperaturen im Sommer können sich die ersten Anzeichen schnell bemerkbar machen.
Die Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels sind mir sehr gut bekannt. Schon während meiner Kindheit und Jugend hatte ich des Öfteren mit Kopfschmerzen zu tun und mir ist auch einige Male schwarz vor Augen geworden. Der Kreislauf beschwert sich meistens zuerst. Durch den Mangel an Flüssigkeit verdickt sich das Blut und für den Körper wird es schwieriger Sauerstoff zum Gehirn zu leiten. Kopfschmerzen, Schwindel oder auch Übelkeit können dadurch entstehen. Für den Schwindel mitverantwortlich ist der Blutdruck, der in diesem Falle meist zu niedrig ist. Weitere Anzeichen können Leistungsmangel, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Nervosität sein. Auch Verstopfungen können ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel sein. Menschen mit einem Flüssigkeitsmangel wirken zudem oft blass und tendieren eher zu trockener Haut, Fältchen oder rissigen Lippen.
 
Wieviel Flüssigkeit man braucht, ist von Person zu Person abhängig. Grundsätzlich gilt, je mehr man sich bewegt und je heißer es ist, desto mehr schwitzt man und sollte dementsprechend mehr trinken. 
 
Ich selber denke oft erst ans Trinken, wenn ich Durst habe. Der Körper löst ein Durstgefühl aber erst aus, wenn ihm Flüssigkeit fehlt. Besser ist es also über den Tag verteilt ausreichend zu trinken, so dass gar kein Durstgefühl aufkommt.
 
Ganz wichtig ist, Flüssigkeit ist nicht gleich Flüssigkeit. Einige Getränke, wie z.B. Kaffee, koffeinhaltiger Tee oder Alkohol steigern die Urinproduktion und der Körper verliert dadurch noch mehr Flüssigkeit. Auch auf Milch sollte man bei Durst nicht zurückgreifen, da diese nicht als Getränk sondern als Essen gezählt wird. Geeignete Getränke sind Wasser, Früchtetees sowie Fruchtschorlen.
Wem das Trinken schwer fällt sollte zudem darauf achten, wasserreiche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Gurken oder Eisbergsalat enthalten beispielsweise 95% Wasser und sind somit eine gute Flüssigkeitsquelle. 
 
Wie läuft die Challenge ab?
 
Das Ziel der Challenge ist ganz einfach: 4 Wochen lang 3 Liter Wasser pro Tag trinken. 
Mein eigenes Ziel ist es, jeden Tag 2,5 – 3 Liter zu trinken. Ich werde dabei größtenteils auf stilles Wasser zurückgreifen, werde aber auch wie gewohnt Tee oder auch mal verdünnten Saft trinken. Ich treibe zwar nicht viel Sport, trage und stille meine Tochter Emma aber täglich, und versuche mehrmals die Woche ein bisschen Yoga, Pilates oder Rückenübungen zu machen. 
Mein Flüssigkeitsbedarf sollte daher mit 2,5 –  L3 Litern gedeckt sein.
 
Was erhoffe ich mir von der 3-Liter-Challenge?
 
Momentan ist überall zu lesen, dass man nach den 4 Wochen viel frischer und jünger aussehen soll, und vor allem das Gesicht glatter erscheint. Das wäre natürlich ein toller Nebeneffekt. 
Ich erhoffe mir am meisten, meine Trinkgewohnheiten zu ändern, so dass Trinken für mich wieder etwas ganz natürliches wird, was einfach zu meinem Alltag dazu gehört und zu dem ich mich nicht zwingen muss. 
Sehr gespannt bin ich zudem wie sich die Challenge auf meine Kopfschmerzen und meinen Kreislauf auswirken wird undwürde mich über eine positive Veränderung sehr freuen.
 
Den Verlauf meiner Challenge werde ich sowohl hier auf dem Blog als auch bei Instagram dokumentieren.
 
Und hier kommt mein gefürchtetes Vorher-Foto, komplett ungeschminkt, mit netten Augenringen und einigen Rötungen und Pickeln. 
Doch nur so wird sich eine mögliche Veränderung zeigen lassen.
 
 
 

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